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Herbstfahrt 1999

Wie jedes Jahr sind wir auch dieses Mal in den Herbstferien aufgebrochen, um eine Woche gemeinsam mit der ganzen Mädchengruppe zu verbringen. Die 6-stündige Busfahrt verkürzte uns unser Busfahrer mit lustigen Filmen, die er uns unterwegs zeigte. So kamen wir alle gut gelaunt an der Jugendherberge in Bad Segeberg an, in der wir nun für eine Woche wohnen sollten. Mit Zimmer einräumen, Betten beziehen und gemeinsamen Spielen verging der erste Abend.

Am nächsten Morgen begann das Wochenprogramm. Jeder Tag fing mit dem Frühstück um 8 Uhr an. Nach diesem war noch etwas Zeit um die Zimmer aufzuräumen, denn um ca. 9 Uhr kam der Ordnungsdienst um dementsprechend Punkte zu verteilen. Dann gingen wir in Spielegruppen los und stellten uns tapfer den verschiedenen Forderungen und Aufgaben der vielen Spiele, die wir zu bewältigen hatten. So mussten wir auf der Stadtrallye Bäume und Treppenstufen zählen oder herausfinden aus welchem Material die Kirche gebaut ist. Bei der Schnitzeljagd erfanden wir Kuhnamen und dichteten Lieder, während wir bunten Kreidestrichen folgten und nach Zetteln mit weiteren Aufgaben suchten. Auch die Stationen des Postenlaufs bereiteten uns keine Schwierigkeit und so spielten wir mit rohen Eiern Ball oder balancierten mit verbundenen Augen Kekse auf dem Handrücken durch einen Hindernisparcours. Die Bad Segeberger lernten uns durch das Teebeutelspiel kennen, bei dem man einen Teebeutel gegen einen größeren Gegenstand tauschen sollte und diesen neuen Gegenstand gegen noch etwas Größeres, so dass man dann mit dem möglichst größten Gegenstand zur Jugendherberge zurückkam.

Zwischendurch gab es natürlich auch Mittagessen und anschließend Mittagsruhe, die vor allem von den Leitern dringend benötigt wurde. Besonders viel Spaß hatten wir auch beim Achterbahn fahren, während unseres Besuches im Hansepark. Nach dem Abendessen ging das Programm dann noch mit Basteln, Karten malen, Kreisspielen oder singen weiter. Eine Disko und auch eine Nachtwanderung, inklusive Gruselgeschichten, durften nicht fehlen. Diese fand allerdings nicht abends statt, sondern um drei Uhr nachts, damit es auch richtig gruselig war.

Höhepunkt der Woche war natürlich der "Bunte Abend" am Donnerstag, der dieses Jahr unter dem Thema Indianer stand. Schon während der Woche hatte sich jede Gruppe etwas ausgedacht, was sie an diesem Abend aufführen könnte und dieses dann mit ihren Leitern geübt. Da natürlich Verkleidungen nicht fehlen durften, bastelte oder suchte sich jede Gruppe etwas passendes zusammen. So hatten wir für den Abend ein schönes Programm in dem Geschichten vorgelesen, Lieder gesungen, Theaterstücke und Tänze vorgeführt wurden.

Samstag fuhren dann alle glücklich und müde wieder nach Hause. Und sie freuen sich hoffentlich schon auf die nächste Herbstfahrt mit der Mädchengruppe.

Stephanie Westendorf

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