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Zeltlager 2006
Rückblick eines Mönchs

Ave meine 'Brüder und Schwestern',

wir schreiben das Jahr 2006 indem ein nie zuvor gekannter Wettstreit die Gründe der Klöster erschütterte.

Unter Brüdern
Unter Brüdern


5 der bekanntesten Klostergemeinschaften, die Benediktiner, Franziskaner, Zisterzienser, Dominikaner und die Augustiener führten ein Wettstreit, der aus mehreren Disziplinen besteht, unter der Beobachtung der Sagen umwobenen Tempelritter, aus. Oft mussten sie ihr Können und Mut unter Beweis stellen um sich als beste Klostergemeinschaft zu beweisen.
Jede der obengenannten Gemeinschaften wollte an Macht, Geld.......und natürlich an einen KUCHEN gelangen.

Als allererste Aufgabe mussten sie aus billigem Stoff edle Kutten anfertigen, die sie während ihrer langen Reise zum Ziel, als Bekleidung mit sich trugen. Auch ihre Banner mussten sie aus dem Gedächtnis, oder Internets, aus schlichtem Holz anfertigen.
Als die Gemeinschaften auf den ehrenwerten Zeltplatz angefahren kamen, natürlich in einer motorisierten Kutsche namens Bus, mussten sie ihre Zelte und die sogenannten Lagerbauten aufbauen.
Da Mönche natürlich für ihr Handwerkliches Geschick bekannt sind, ging dies recht schnell, dann war auch schon der 1 Tag vorbei.

Am nachfolgenden Tag begann dann endlich der ehrsehnte Wettstreit.

Aus jahrelangem 'alleine Leben' in ihren Klöstern haben sich die Mönche natürlich auch Sportarten angeeignet (naja fast jeder ), die sie nun gegen andere Klösterverbände einsetzten mussten. Da immer nur einer bei jeder Disziplin 1-ter werden konnte, gab es viele Tränen und manche zogen sich sogar vor Wut, oder Verrücktheit, aus. Dies hatte die Folge das sie ihr Gelübte gebrochen hatten und von neu anfangen mussten, oder für die Tempelritter (Lagerleitung) einen Tag den Barden spielen mussten ;-).

Auch wurden jeden Morgen nach dem täglich gemeinsam eingenommenen Frühstück die Klosterzelte (oder eher Klosterrümpelkammern) inspiziert, in denen die Mitglieder der jeweiligen Gemeinschaft hausten. Je nach Gründlichkeit und Ordnung wurden Punkte vergeben. Da jeder weiß das pubertierende Mönche nicht ganz sooo ordentlich sind, gab es auch öfters nur 0 Punkte, naja nach 7 Sonnenumläufen kam dann der Klostermarathon. Alle zogen ihre Wanderschuhe oder Springerstiefel an, die Gewänder ließen wir mal weg bei 35 Grad, dann ging´s los.

Anfangs waren wir voller Freude und sangen schöne Wanderlieder. Nach einer Stunde beglückten singen kam es dann: Gott hat wohl unsere Stimmen vernommen und fand sie so grässlich, dass er uns die Hütte vollheulte, sodass wir aufhörten.
Wir dachten "Na schön, er hat sein Ziel erreicht", wir hörten auf.
Wunderlicherweise hörte der Regen auch auf, tja Pustekuchen, nach etwa einer halben Stunde fing es wieder an und wir mussten mit triefenden Sachen weiter laufen.
Die eine Gemeinde kam in einer alten Mühle unter, die Anderen an einem Sportplatz (nach 7-stündigen vermaledeiten Regenlaufen, Entschuldigung, aber es war so).

Naja, am nächsten Tag kamen wir dann alle wieder trocken am Lagerplatz an. Mit Beklemmung mussten wir dann aber feststellen, dass DER BACH ÜBER DEN LAGERPLATZ WANDERTE UND UNSERE SACHEN IN DEN ZELTEN NASS WAREN.

Tempelritter
Tempelritter


Ok, man muss sagen, dass die Tempelritter dann auch schon mal vorgearbeitet und die nassen Sachen in die Sonne gelegt haben. Das überraschte jeden, da sie eigentlich relativ faul in ihrer Küchenzeltburg sitzen und nikkes machen.

Nach den nächsten Tagen war dann alles wieder in Ordnung und auch die Turniere wurde schon längst wieder weitergeführt. Am letztlichen Wettstreittag kam dann der Singerwettstreit zwischen den Klöstergemeinden. Wir konnten von Glück reden das Gott grade gepennt oder was anderes zu tun hatte, denn wir wurden von Regen verschont.

Am Ende gewannen überraschend die Franziskaner und bekamen den besten Kuchen als Belohnung und natürlich sehr viel Respekt zugewiesen.

m Großen und Ganzen war das Zeltlager im Jahre 2006 ein voller Erfolg mit viel guter Laune und vielen neuen Freunden. In Namen aller danke ich auch der Lagerleitung die alles gut organisiert hat.

Ich hoffe ich konnte euch den Anreiz geben, nächstes Jahr mit zu fahren und für 2 Wochen eine andere Welt kennen zu lernen, natürlich mit immer neuen Themen.

Mit freundlichen Grüßen
'Bruder' Nico Weidemann

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