Zum ersten mal fand vom 11./12. Juli 2003 das Zelten für die
Jungen an der Kirche statt. Wusste man nicht, dass die Jungen dort zelten würden,
hätte man gewiss nicht wissen können, welcher bunter Haufen sich dort aufhielt.
Bunt alleine wegen den verschiedenen Zelten.
 Zeltplatz
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Von Freitag auf Samstag hieß es also: Zelt aufschlagen,
Schlafsack raus und die anderen Jungen kennen lernen, denn einige kannten sich
wegen des Altersunterschiedes und den verschiedenen Gruppenzeiten noch nicht.
Dieses Nicht-Kennen jedoch war schnell überwunden und nach einigen alten und neuen
Gruppenspielen war das Vergnügen umso größer. Dass es erst um 20.30 Uhr das
Abendessen, Würstchen mit Brot, gab, störte die Jungen gar nicht, denn sie waren
die ganze Zeit über miteinander beschäftigt, ob nun auf der großen Wiese bei
diversen Ballspielen, dem Kickern im Jugendheim oder Quasseln im Zelt.
Einige Würstchen und Spiele später, machte sich natürlich die
Dunkelheit über dem Zeltplatz breit und es war Zeit für das warme, große Lagerfeuer.
Bei einigen Zeltlager-Liedern, angestimmt durch die Goldstimme Brocken, einer
Lagerfeuergeschichte, Marchmallows und Feuerholz nachlegen, genoss man das
Lagerfeuer zwischen den Zelten in gemeinsamer Runde und die Zeit verging...
 Lagerfeuer
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Was fehlte noch? Natürlich eine furchterregende Nachtwanderung über die sehr,
ich wiederhole, sehr dunkle Halde. Obwohl der ein oder andere Junge ziemlich
abgebrüht schien, war es doch ein wenig gruselig. Ich weiß nur, dass mir einige
Stellen auf der nächtlichen Wanderung auch nicht geheuer waren, aber im Nachhinein?
Egal. Zumindest kehrten alle müde, etwas erschreckt von irgendwelchen "Geistern",
Heim und waren bereit für den Schlafsack, was natürlich uns Leiter freute, denn so
konnten wir am glühenden Lagerfeuer noch mal die Beine hochlegen und sich einen
ruhigen Zeltplatz anschauen, der tagsüber lebendig viel besser aussah und über die
Erlebnisse des Tages reden. Wir mussten zugeben, dass es uns auch viel Freude
bereitet hat, die Jungs so fröhlich zu sehen. Na gut, für unsere "Geister" war die
Nachtwanderung auch sehr spannend.
Der nächste Tag kam wahrscheinlich viel zu schnell für die Jungen.
Zu schnell verging auch der Morgen, der mit Frühstücken (Wir danken für die
Brötchen und Jupps Zeitung) und aufräumen fast vollkommen gefüllt war. Es blieb
jedoch noch Zeit für eine Abschiedsrunde Rugby, ohne Blessuren, Brüche oder
sonstigen Verletzungen.
Man kann sagen, dass es für die Jungs und auch für uns sehr gut
gelaufen ist und wir das Zelten gerne wiederholen möchten und werden. Danke Tobi!
Bilder zum Zelten findet Ihr hier.
Raphael Dornebusch